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Energie intelligent nutzen - Energiespartipps

"Coole Tipps"

Sparen schon vor dem Kauf?

Beim bewussten Kauf von Kühl- und Gefriergeräten kann - wie kaum woanders - bereits vor dem Kauf Energie gespart werden. Die Streuung des Energieverbrauchs bei den Angeboten verschiedener Hersteller ist beachtlich. Zwar spielen bei diesen Geräten die Anschlusswerte keine besonders große Rolle. Da diese Geräte aber das ganze Jahr über in Betrieb sind, haben selbst kleine Unterschiede große Auswirkungen auf die Stromrechnung. Vor allem wenn man bedenkt, dass manche Geräte um bis zu viermal mehr Strom benötigen als andere Angebote!

Auf die Größe kommt es an

Falls Ihnen Ihr Kühlschrank zu klein ist und Sie ein Zweitgerät anschaffen wollen, beachten Sie, dass der Stromverbrauch eines großen Kühlschranks geringer ist, als jener von zwei kleinen Geräten. So braucht ein Gerät mit doppeltem Nutzinhalt um ein Viertel weniger Strom als zwei kleine. Übrigens: Kühlschränke ohne Gefrierfach benötigen rund 20 % weniger Energie.

Kühlschrank nicht neben den Herd stellen

oder neben andere Wärmequellen! Die vom Herd abgegebene Wärmemenge treibt den Energieverbrauch des Kühlschranks in die Höhe. Da die Isolierung des Kühlschranks nicht ausreicht, schaltet sich das Thermostat deutlich öfter ein, um die erforderliche Kälteleistung zu erbringen.

Türen schließen

Kalte Luft ist schwerer als warme Luft und "rinnt" daher bei geöffneter Tür aus dem Kühlschrank. Weiters dringt die in der Küche herrschende Luftfeuchtigkeit in den Kühlschrank ein und kondensiert an den kalten Stellen, was starke Vereisung zur Folge hat.

Kühlschrank nicht zu kalt einstellen

Eine mittlere Kühltemperatur von plus 5 Grad reicht aus. Wird jedoch unnötigerweise von 5 auf 3 Grad heruntergekühlt, steigt der Energieverbrauch um 15 % oder sogar mehr. Daher ist es zur ständigen Temperaturüberprüfung sinnvoll, ein Thermometer in den Kühlschrank zu legen.

Achtung, heiß!

Heiße Speisen oder Getränke haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Folge sind verstärkte Eisbildung und damit erhöhter Energiebedarf.

Dichtungen müssen intakt sein

Die Dichtungslippen bei den Türen sollen regelmäßig gereinigt und auf Einrisse überprüft werden. Eine undichte oder schlecht schließende Tür verursacht ein Vielfaches an Energieverbrauch. Ebenso wichtig ist das Putzen und Freihalten der Lüftungsgitter. Mangelnde Sauberkeit bewirkt, dass die Wärmeabgabe nicht funktioniert und der Kühlschrank daher nicht einwandfrei arbeiten kann.

"Heiße Tipps"

Frei stehende Heizkörper

Heizkörper müssen frei stehen, damit sie die ganze Wärme ungehindert an den Raum abgeben können. Geschlossene Roll- und Fensterläden sowie Vorhänge, die die Heizung nicht verdecken, verhindern ein schnelles Entweichen der Wärme.

Fenster - alles dicht?

Dichten Sie Fenster und Türfugen ab, um Heizenergie zu sparen. Mit dem Feuerzeugtest können Sie ganz einfach testen, ob es durch Ihre Fenster oder Türen zieht. Halten Sie die Flamme einfach an die Ritzen.

Mal richtig Luft holen

Im Winter ist es besser, mehrmals stoßweise zu lüften, als die Fenster gekippt zu lassen. Raumluft sowie Temperatur werden dadurch angenehm geregelt.

Heiße Luft?

Verzichten Sie, wenn möglich, auf mobile Direktheizgeräte und elektrische Heizlüfter - sie gehören zu den Stromfressern. Stromheizungen sind im Vergleich zu direkter Wärmeerzeugung aus Holz, Gas, Öl und Kohle energetisch meist ineffizienter.

Temperieren zum Wohlfühlen

Heizen Sie die Räume abhängig von ihrer Nutzung und lassen Sie nicht genutzte Räume nicht völlig abkühlen. Es kostet mehr Energie einen kalten Raum aufzuheizen, als einen Raum permanent niedrig temperiert zu halten. Folgende Raumtemperaturen reichen meist aus:

  • 21 °C in Wohnräumen
  • 19-20 °C in Küche und Schlafzimmer 

Nur in den ersten Jahren nach Neuerrichtung eines Gebäudes sollten zur Vermeidung von Schimmelbildung vorübergehend höhere Temperaturen eingestellt werden.

... Kontrolle ist besser

Die Wartung oder der Austausch von alten Heizgeräten birgt ein Sparpotenzial von bis zu 40 %.

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