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TIWAG hebt Strompreis für Tarifkunden zum 1. August 2009 moderat an

INNSBRUCK (3.7.2009). Die TIWAG hat den Strompreis für ihre Tarifkunden seit 1. Februar 2007, also zweieinhalb Jahre, stabil niedrig gehalten. Über diesen Zeitraum hat die Inflationsrate insgesamt 6,3 Prozent betragen.

Inzwischen hatten die Beschaffungskosten für die Belieferung auf dem europäischen Strommarkt im Jahr 2008 einen historischen Höchststand erreicht, auch wenn sie zuletzt wieder stark gefallen sind. Im Interesse der Versorgungssicherheit müssen die Energieversorger, so auch die TIWAG, jene Strommengen, die von der Eigenerzeugung nicht abgedeckt sind, auf dem Strommarkt über längere Zeiträume voraus zukaufen.

Eine Hochpreisphase in der Beschaffung – wie z. B. vor einem Jahr – wirkt sich daher erst heuer und auch noch 2010 aus. Daher ist nun auch die TIWAG gezwungen, einen Teil der angefallenen Mehrbelastungen an die Endverbraucher weiter zu geben.

Zum 1. August 2009 wird der Arbeitspreis Energie für die Tarifkunden um 0,3 Cent pro Kilowattstunde angehoben. Der Gesamtstrompreis erhöht sich damit im Durchschnitt um 2,4 Prozent. Für den typischen Durchschnittshaushalt mit 3500 kWh Jahresverbrauch sind das etwas über 12 Euro im Jahr oder ca. ein Euro im Monat. Damit bietet die TIWAG ihren Tarifkunden weiterhin den günstigsten Strompreis unter den österreichischen Landes-Elektrizitätsversorgern an.

 
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