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TIWAG und Tiroler kommunale EVU fördern Überschusseinspeisung von Photovoltaikstrom

Die Vorstandsmitglieder der TIWAG, Dr. Bruno Wallnöfer und DI Alfred Fraidl, präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit Energielandesrat LH-Stellvertreter Anton Steixner und gemeinsam mit den Vertretern der kommunalen EVU, DI Helmuth Müller (Energie West GmbH), Mag. Klaus Schmitzer (EWR AG) und Dr. Elmar Schmid (IKB AG), ihr neues Förderprogramm für die Überschusseinspeisung von Strom aus privaten Photovoltaikanlagen in das Netz.

Die neue Ökostromförderung des Bundes sieht nämlich für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung kleiner als 5 kWpeak keine geförderte Abnahme der eingespeisten Energie durch die OeMAG (Abwicklungsstelle für Ökostrom AG) mehr vor. Lediglich die Errichtung dieser Photovoltaikanlagen wird künftig über den Klima- und Energiefonds gefördert. Daher haben sich die TIWAG und ihre Partner-EVU dazu entschlossen, den Einsatz von Sonnenstrom mit einem eigenen Tiroler Modell zu belohnen.

Für Überschussstrom, den der private PV-Anlagenbetreiber in das Netz einspeist, bezahlen die Tiroler Energieversorger ab sofort 15 Cent pro Kilowattstunde – das ist das Zweieinhalbfache des Tiroler Energiepreises von ca. 6 Cent / kWh.

Eckpunkte der Photovoltaikförderung der Tiroler EVU:

  • Die Photovoltaik-Anlage hat eine Leistung von max. 5 kWpeak (Spitzenleistung).
  • Der Antragsteller muss Kunde der TIWAG (Tarif: FAIRPLUS) oder eines kommunalen Versorgungsunternehmens sein.
  • Dem jeweiligen EVU ist   ein Anerkennungsbescheid   des Landes Tirol vorzulegen, wonach der Antragsteller Energie mit einer privaten Ökostromanlage erzeugt.

Ablauf der Förderaktion:

"Der Kunde reicht seinen Anerkennungsbescheid des Landes Tirol sowie seinen Förderantrag im TIWAG-Service Center beziehungsweise bei der Kundenbetreuung seines jeweiligen Tiroler Stromversorgers ein", erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer den einfachen Ablauf. Für die Aktion richtet die TIWAG eine eigene, kostenlose Service-Hotline (T 0800 818 811) ein. Der Vergütungssatz von 15 Cent / kWh wird auf zwei Jahre garantiert, anschließend kann dieser neu angepasst werden.

Mitarbeiter des jeweiligen Service Centers stellen dem Förderwerber eine Auflistung von Photovoltaik-Installateuren (339KB) zur Verfügung. Zudem organisieren die EVU den notwendigen Einbau eines neuen, höherwertigen Zählers im Kundenhaushalt, wobei sich die Zählermiete um maximal 2,90 Euro im Monat erhöht.

Steixner: "TIWAG und kommunale EVU machen private PV-Anlagen attraktiver"

"Mit der Übernahme von Überschussstrom aus privaten Photovoltaikanlagen setzt die TIWAG einen wichtigen Impuls zur Attraktivierung dieser innovativen Technologie. Der Fördersatz von 15 Cent pro Kilowattstunde liegt im Bundesländervergleich ganz vorne und beträgt das Zweieinhalbfache des Tiroler Marktpreises für den Energieanteil", betonte LH-Stellvertreter und Energielandesrat Anton Steixner im Rahmen der Pressekonferenz.

Traditionelle Wasserkraft trifft auf zukunftsträchtige Solartechnologie

"Mit ihrem Engagement im Bereich der Photovoltaik fördern die Tiroler EVUs langfristig eine umweltfreundliche und nachhaltige Technologie.   Damit setzen wir eine weitere Maßnahme zur Erreichung der Ziele der Tiroler Energiestrategie 2020. Wir leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz – auch für künftige Generationen", erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer abschließend.

 

Sie sind TIWAG-Kunde und möchten um eine Förderung für die Überschusseinspeisung aus Ihrer Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz ansuchen? Nehmen Sie Kontakt zu unserem Service Center auf, um nähere Informationen zu erhalten:

T 0800 818 811 

 

 

 

 


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