TIWAG: Hervorragende Bilanz 2011 bei niedrigen Strompreisen
Der TIWAG-Aufsichtsrat hat am Freitag den Jahresabschluss 2011 genehmigt. Mit Umsatz-Erlösen von Euro 1,127.000.000 und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von Euro 109 Mio. hat das Unternehmen wiederum ein höchst erfolgreiches Geschäftsjahr präsentiert. Aufsichtsratsvorsitzender Ferdinand Eberle: "Die TIWAG ist exzellent aufgestellt und bleibt das ertragsstärkste Unternehmen des Landes Tirol."
Wallnöfer: Tiroler Wasserkraftvorteil
Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer betont: "Der Wasserkraftvorteil sichert die traditionell niederen Strompreise in Tirol. Daher arbeiten wir am großen Ziel einer Stromautonomie für Tirol: wir wollen den größtmöglichen Teil des im Lande verbrauchten elektrischen Stroms auch selbst erzeugen. Damit sichern wir auch Arbeit, Wertschöpfung und industrielle Entwicklung im Land und tragen zum ökologischen Wandel des Energiewirtschaftssystems bei."
Fraidl: Investitionen in sichere und nachhaltige Versorgung
"Dieses Ergebnis gewährleistet die Unabhängigkeit der TIWAG als Tiroler Landesunternehmen und ist Voraussetzung für die notwendigen Zukunftsinvestitionen in Kraftwerke und Netze", erklärte Vorstandsdirektor DI Alfred Fraidl.
Rekorddividende
Vom Ergebnis 2011 fallen Euro 23 Mio. Körperschaftssteuer an. Das Land Tirol erhält einmalig eine Rekorddividende von Euro 230 Mio. und verzichtet Zug um Zug auf weitere Dividendenzahlungen über die nächsten sechs Jahre.
Tochtergesellschaften auf gutem Kurs
Die beiden großen Tochtergesellschaften, die TIWAG Netz AG und die TIGAS-ERDGAS Tirol GmbH, trugen gemeinsam zum Konzernergebnis beachtliche Euro 20,7 Mio. bei.
Ausblick 2012:
"Wir sind gut ins Jahr 2012 gestartet", wirft Wallnöfer einen optimistischen Blick auf das heurige Arbeitsjahr: " Angemessener Wasserkraftausbau einschließlich der Ertüchtigung bestehender Kraftwerksanlagen, die Förderung einer effizienten Energieverwendung und stabile Preise für unsere loyalen Kundinnen und Kunden bleiben die langfristigen Schwerpunkte unserer Arbeit".
Fraidl freut sich über die aktuelle gemeinsame Erklärung der Energieminister von Österreich, Deutschland und der Schweiz, "in der sie sich zur verstärkten Nutzung der erneuerbaren Energien bekennen und ausdrücklich den hiefür unverzichtbaren Ausbau zusätzlicher Leitungs- und Speicherkapazität, insbesondere der Pumpspeicherwasserkraft, betonen".
