Achenseekraftwerk
Als Wiege der TIWAG verkörpert dieses Kraftwerk mit seinem Bau die Gründung der späteren Landesgesellschaft. Das Kraftwerk selbst wurde 1927 in Betrieb genommen und war damals das größte Speicherkraftwerk Österreichs.
Als Naturspeicher fungiert der rund 10 Kilometer lange Achensee, der bis zu einem Kilometer breit ist und eine maximale Tiefe von 133 Metern erreicht. Bei vollem Wasserstand liegt der Seespiegel rund 930 Meter über dem Meer.
Der natürliche Abfluss des Achensees verläuft als Seeache nach Norden zur Isar. Um die Wasserkraft optimal zu nutzen, wurde der Abfluss des Achensees nach Süden zum Inn umgeleitet, wo eine Rohfallhöhe von 390 Metern zur Verfügung steht.
Fünf Pelton-Turbinen mit einer Leistung von 79 MW erzeugen jährlich rund 219,5 Gigawattstunden elektrische Energie, davon mehr als die Hälfte im Winterhalbjahr.
| Energie- und Wasserwirtschaft | ||
| Einzugsgebiet | 218 km2 | |
| Gewässer | Achensee | |
| Natürlicher Zufluss | Oberaubach | |
| Beileitungen | Ampelsbach | |
| Unteraubach | ||
| Überleitungen | Dürrache | |
| Kesselbach | ||
| Ausbauwassermenge | 28 m3/sec | |
| Fallhöhe | 390 m | |
| Engpassleistung | 79 MW | |
| Regeljahreserzeugung | 219,5 GWh | |






