Kraftwerk Imst
Das Kraftwerk Imst ist ein Laufkraftwerk mit Schwellbetrieb und wurde in den Jahren 1953 bis 1956 errichtet. In der Aufbauphase der Tiroler Wirtschaft nach dem Staatsvertrag war es die wichtigste Stütze der Tiroler Elektrizitätsversorgung und trug wesentlich dazu bei, dass der Strompreis in Tirol schon damals deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt gehalten werden konnte.
Auch heute noch zählt Imst zu den größten Kraftwerken des Landes. Mit einer Maschinenleistung von 89 Megawatt und einer durchschnittlichen Jahreserzeugung von 550 Gigawattstunden deckt es rund 10 % des derzeitigen Jahresbedarfs an elektrischer Energie in Tirol ab.
Das Kraftwerk nutzt das natürliche Gefälle des Inn zwischen Prutz und Imst. Durch den Bau des 12,3 Kilometer langen Druckstollens, der innerhalb des Venetmassivs verläuft und das "Innknie" bei Landeck abschneidet, konnte am wasserreichsten Fluss des Landes eine für ein Laufkraftwerk ungewöhnlich große Fallhöhe von 143,5 Metern erzielt werden.
| Energie- und Wasserwirtschaft | ||
| Einzugsgebiet | Inn | 2.694 km2 |
| Pitzbach | 298 km2 | |
| Durchfluss | 85m3/sec | |
| Fallhöhe | 143,5 m | |
| Werkshöchstleistung | 89 MW | |
| Regeljahreserzeugung | 550 GWh | |
| Energieinhalt Tagesspeicher Runserau | 0,24 GWh | |
| Länge der Ausleitungsstrecke | 25,64 km | |
Zusätzliches Informationsangebot:

Maschinenhalle

Abschnitt Runserau
