Wasserkraftausbau
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wurde in Tirol kein großes Wasserkraftwerk mehr gebaut. So ist unser Land zum Stromimportland geworden. Um den Tirolern den Wasserkraftvorteil mit vergleichsweise niedrigen Strompreisen zu erhalten und um die Abhängigkeit von Stromzukäufen zu verringern, hat die TIWAG bereits 2004 das Potenzial der ausbaubaren Wasserkraft in Tirol erhoben.
Nach einer intensiven fachlichen Überprüfung dieser Potenzialanalyse (Optionenbericht) durch das Amt der Tiroler Landesregierung hat die Landesregierung im August 2005 die TIWAG aufgefordert, folgende vier Kraftwerksprojekte vertieft zu untersuchen:
- Ausbau des Kraftwerkes Kaunertal (Ausbau Kraftwerk Kaunertal)
- Ausbau des Kraftwerkes Sellrain Silz (Speicherkraftwerk Kühtai)
- Neubau des Kraftwerkes Malfon/Pettneu
- Neubau des Kraftwerkes Tauernbach
Im Juni 2006 wurde der Vorschlag der TIWAG, alle vier Projekte umzusetzen, von der Tiroler Landesregierung einstimmig und vom Tiroler Landtag mit großer Mehrheit angenommen. Der Ausbau der Wasserkraft ist damit demokratisch entschieden und politisch abgesichert.
Die TIWAG hat sich in ihrem Masterplan für die Umsetzung der vier Projekte entschieden, das Speicherkraftwerk Kühtai als erstes Projekt zu bearbeiten. Wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist, lesen sie
hier (29KB).
Als zweites Projekt wird der Ausbau des Kraftwerkes Kaunertal seit Sommer 2008 bearbeitet.
