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Projektstand

UVP-Vorhaben Speicherkraftwerk Kühtai samt Umweltverträglichkeitserklärung als weiterer Schritt einer langfristigen Entwicklung eingereicht.

Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG hat am 23.12.2009 das Vorhaben Speicherkraftwerk Kühtai samt Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) beim Amt der Tiroler Landesregierung zur Prüfung nach dem UVP-G 2000 eingereicht. Das Einreichoperat umfasst insgesamt 38 Ordner, 10.800 Textseiten und 520 Pläne.

Für die Detailplanung waren umfangreiche Erhebungen und Untersuchungen vor Ort erforderlich. Ab Dezember 2006 haben technische Erkundungen im gesamten Projektgebiet stattgefunden (z. B. geologische Untersuchungen, Bohrversuche im Speicherraum). Pegelmessstellen für Wasserabflußmessungen wurden in genutzten Gewässern ab dem Frühjahr 2007 errichtet. Ab Herbst 2007 wurden Dotierversuche im Projektgebiet durchgeführt (Dotierversuche sind Beobachtungen von Bächen bei unterschiedlichen Wasserständen). Auswertungen in Labors und Modellversuche verschiedener Anlagenteile ergänzen die Erkundungen.

Das technische Projekt war die Basis für die Ausarbeitung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE). Die UVE umfasst 14 Ordner und beinhaltet die von Sachverständigen erstellten Gutachten zu verschiedenen, projektrelevanten Fachbereichen (zB Landschaftsbild; Gewässerökologie; Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume; Lärm; Luft und Klima). Die Gutachter arbeiteten ab Sommer 2007 an den umfangreichen Fachbeiträgen. Die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen wurden in der Projektplanung berücksichtigt.

Was bedeutet die Einreichung des Vorhabens für die Bürger?

Mit der Einreichung des Vorhabens und der UVE bei der Behörde startet die sogenannte Vorprüfung. Sie dient der Überprüfung der Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und ist daher für Bürger von bloß untergeordneter Relevanz. Sind Unterlagen zu ergänzen, erteilt die Behörde einen Verbesserungsauftrag. Das Verbesserungsverfahren dauert in der Regel mehrere Monate. Erst nach Ergänzung der Unterlagen erfolgt deren öffentliche Auflage. In dieser Phase besteht für die Bürger die Möglichkeit, in die Unterlagen Einsicht zu nehmen und zum Vorhaben Stellungnahmen abzugeben. Ort und Zeitpunkt der öffentlichen Auflage werden im Rahmen einer öffentlichen Kundmachung gesondert bekanntgegeben. Die Kundmachung wird auch über Art und Umfang der Beteiligungsrechte der Bürger Auskunft geben.

Hier finden Sie weitere Informationen zur UVE und UVP.

Dialog und Begegnung wird in der Projektregion weitergeführt

Die direkt Beteiligten werden durch Projektleiter DI Heinz Pliessnig auf dem letzten Stand im Projekt gehalten.
Die Bevölkerung in den Projektregionen wird über Newsletter zum Projektfortschritt informiert.
Die Entscheidungsträger in den Projektgemeinden werden über wichtige Weichenstellungen vom Vorstand direkt informiert.

 
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