Expansion
Neubeginn nach dem Krieg
Nach der Wiedererrichtung Österreichs wurde die österreichische Elektrizitätswirtschaft durch das 2. Verstaatlichungsgesetz 1947 neu organisiert. Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG wurde zur Landesgesellschaft für Tirol bestimmt und mit der Aufgabe betraut, die Allgemeinversorgung im gesamten Bundesland sicherzustellen. Nach 1953 wurde die Durchführung des 2. Verstaatlichungsgesetz in Tirol zum Abschluss gebracht. Die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG musste ihre Zillertalwerke Gerlos und Bösdornau an die neu gegründete Tauernkraftwerke AG abtreten. Sämtliche TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG-Aktien gingen dafür in das Eigentum des Landes Tirol über.
Bau von Wasserkraftwerken und Netzanlagen
Ein stark steigender Strombedarf, die positive Entwicklung der Tiroler Wirtschaft und der Bevölkerungszuwachs veranlassten die TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, zwischen 1950 und 2000 neue leistungsfähige Wasserkraftwerke zu errichten. Zu den größten Anlagen zählen das Innkraftwerk Imst, das Kraftwerk Kaunertal, die Werksgruppe Sellrain-Silz, das Draukraftwerk Strassen-Amlach und das Innkraftwerk Langkampfen.
Kraftwerkspark
Derzeit umfasst der Kraftwerkspark der TIWAG 9 große und mittlere sowie 36 kleine hydraulische Kraftwerksanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.517 Megawatt, die rund drei Milliarden Kilowattstunden elektrische Energie jährlich erzeugen.
Übertragungs- und Verteilernetz
Parallel wurde ein leistungsfähiges Übertragungs- und Verteilernetz errichtet und die Tiroler Landesversorgung mit dem europäischen Stromverbundnetz verknüpft.

Kraftwerk Langkampfen
